Sprachenzentrum: Graecum an der Philosophischen Fakultät

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Allgemeines

1. Die Kurse

Die Philosophische Fakultät bietet zur Ausbildung in Griechisch einen dreisemestrigen Elementarkurs an (1. und 2. Semester je fünfstündig, 3. Semester vierstündig; Beginn jeweils im Herbstsemester):

  • Das 1. Semester hat die Einführung ins Griechische (Erwerb der sprachlichen Grund­kenntnisse in Formenlehre, Syntax und Vokabular) anhand eines Lehrbuches zum Thema.
  • Das 2. Semester schliesst die Einführung ab und führt zur Lektüre und Interpretation griechischer Originaltexte (besonders Platon und Odyssee, aber auch Tragödie etc.).
  • Das 3. Semester vertieft und ergänzt die erworbenen Kenntnisse.
  • Parallel zum Sprach- und Lektüreunterricht werden in den drei Semestern wichtige Aspekte der griechischen Kultur, auch anhand von Fachliteratur und Übersetzungen, vermittelt.
  • Neben den Kursen erweitern die Studierenden selbständig ihre Kenntnisse in der griechischen Literatur aufgrund der Lektüre der Odyssee und eines weiteren Werkes aus einer Lektüreliste.

Das 1. und 2. Semester wird mit einem Leistungsnachweis abgeschlossen (schriftliche Übersetzung eines kurzen Textes verbunden mit sprachlichen und/oder metrischen Fragen). Mit bestandenem Leistungsnachweis können je 4 Kreditpunkte erworben werden.

2. Die Schlussprüfung

Die Zulassung zur Prüfung setzt gemäss der Verordnung über die Zulassung zum Studium an der Universität Zürich (VZS) die Immatrikulation an der Universität Zürich voraus. Anlässlich der schriftlichen Prüfung haben sich die Kandidierenden durch Vorweisen der Legitimationskarte hierüber auszuweisen.

Die Prüfung findet in der Regel am Ende des 3. Kursteils statt (Januar).

Die Anmeldungen zur Prüfung sind direkt an das Sprachenzentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, zu richten. Anmeldeformulare sind erhältlich unter: http://www.graecum.uzh.ch/anmeldung.html.

Die Schlussprüfung (die eigentliche Ergänzungsprüfung in Griechisch) umfasst:

a) einen schriftlichen Teil, der 120 Minuten dauert und aus der Übersetzung eines griechischen Prosa- texts (meist Platon) ohne Hilfsmittel besteht,

b) einen mündlichen Teil (15 Minuten), in dem nach einer Vorbereitungszeit von 15 Minuten ein Textabschnitt zur Übersetzung vorgelegt wird, verbunden mit grammatischen und inhaltlichen Erläuterungen und mit dem Lesen der Verse. Prüfungsstoff sind auch die in den drei Kurssemestern vermittelte Kulturgeschichte und die Lektüre in Übersetzung.

Prüfungsautoren:
Prosa: Platon oder Herodot
Dichtung: Homer oder Tragödie (Werke in Absprache).

Schriftlich wird stets in Prosa geprüft (in der Regel Platon). Mündlich kann in Dichtung und Prosa geprüft werden.

Beide Prüfungen werden gewöhnlich vom Leiter/ von der Leiterin des 3. Kursteils gestellt, unter Beizug des Dozenten für Gräzistik als Experten. LeiterIn und Experte setzen gemeinsam die Noten fest. Die Prüfung gilt als bestanden, wenn der Durchschnitt aus beiden Prüfungen mindestens 4,00 ergibt.

Für die bestandene Schlussprüfung können 4 Kreditpunkte gutgeschrieben werden.
Bei Nichtbestehen der Prüfung ist die ganze Prüfung zu wiederholen.

 

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